Letzte Woche haben Karin und ich ein paar Tage in Abisko verbracht und uns somit einen Traum erfüllt: den Winter im hohen Norden einmal aus nächster Nähe zu erleben.Abisko liegt etwas nordwestlich von Kiruna und ca. 200km nördlich des Polarkreises. Es ist der Ausgangspunkt, um den Kungsleden zu laufen, im Winter ist es auch bekannt für sein tolles Freeridegelände, von dem wir vor allem Gebrauch machen wollten. Leider war es die ganze Zeit ziemlich windig und somit etwa gleich kalt wie in einer Tiefkühltruhe, auch der Schnee war nicht der Beste, da der Wind diesen irgendwohin geblasen hat, nur nicht ins Skigebiet.

Abisko Touriststation, unsere Bleibe
Trotzdem war das Skifahren aber ein Erlebnis: rauf mit einem uralten Sessellift, langsam, 20min dauernd, klein und eng. Dann irgendwie und irgendwo wieder hinunter zurück zur Talstation, Pisten gabs keine. Ab und zu wieder oben in die Hütte und mit einem Kaffee etwas aufwärmen und DIE AUSSICHT GENIESSEN!

wer findet Karin?
Während einem Tag habe ich mir Langlaufskier ausgeliehen, dann haben wir uns aufgemacht, den Nationalpark zu erkunden. Bei bestem Wetter und windgeschützt im Tal war auch das ein unvergessliches Erlebnis. Einfach nichts, soweit das Auge reicht. Schnee. Steine. Büsche. Und wir zwei auf den Skiern. Das war echt cool.

Ich im Tiefschnee
Als Krönung durften wir jeden Abend, mal bei besserem, mal bei schlechterem Wetter, das Nordlicht geniessen. Das war ein echt sehenswertes Schauspiel, wobei ich sagen muss, dass einem da die Fotos ein bisschen was vorleugnen, denn dort kommt das Nordlicht viel intensiver rüber als in Wirklichkeit, weil die Kamera viel länger belichten kann als unser Auge. Trotzdem: cool.

Nordlicht

Nordlicht