Karten: Weltcup Finnland
 | | Weltcup Finnland (2009): Sprint Final |
Kartenname: Lukkarinmäki
Laufzeit: 15:07.1
Rang: 5
Link zum Veranstalter:
http://www.noc2009.fiRangliste:
1. Daniel Hubmann SUI 14.23,4
2. Andrey Khramov RUS 14.32,7 +9,3
3. Thierry Gueorgiou FRA 15.01,0 +37,6
4. Matthias Merz SUI 15.06,2 +42,8
5. Matthias Müller SUI 15.07,1 +43,7
6. Tero Föhr FIN 15.08,3 +44,9
Kommentar:
Nachdem ich am Morgen schon wieder meinen Vorlauf gewinnen konnte, wollte ich diesesmal endlich alles richtig machen im Final. Ich war mir sicher, dass ich dieses Mal gut auf diese Situation vorbereitet war und ich auch im Final aufdrehen könnte.
Nach dem Einlaufen war die Mittagsmüdigkeit dann auch vollständig weg und als ich schliesslich an der Startlinien die vielen Zuschauer sah, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte, zitterte mein Kompassdaumen vor lauter Nervosität.
Deshalb wollte ich etwas langsamer und sicherer starten als normal, um jeden Preis versuchte ich so schnell wie möglich auf die Karte zu kommen. Nach einem nervösen Bogen im Postenraum bei 2 konnte ich dann allmählich aufdrehen. Und nach der Brücke zu Posten 6 rief mir ein Zuschauer zu, dass ich gerade mal eine Sekunde hinter Hubmann zurückliege. Da wusste ich definitv, dass ich gut gestartet war.
Auf dem Weg zum 7. Posten sah ich dann Wingstedt von 8 weglaufen, was mich zusätzlich anspornte. Die Route zu 9 wollte ich zuerst mehr rechts herum laufen und dann auf der Höhe zum Posten kommen, auf halbem Weg entschied ich mich dann aber für eine kleine Steigungspause auf dem Weg, weils doch recht steil war. Schneller wärs hier links rum die Treppe rauf gewesen.
Meinen einzgigen richtigen Fehler machte ich zu 11, wo ich einfach blind der Spur folgte, die zu weit rechts den Hang hinab führte.
Zu 13 wählte ich die schnellere Route rechts herum. Zu 14 und 15 jedoch wählte ich zweimal die etwas langsamere Variante links. Zweimal wars schneller rechts.
Und dann beganns langsam, so richtig hart zu werden. Wie ich in den Park zu 15 hineinlief, sah ich wieder Wingstedt weglaufen, ich machte mir Gedanken, ob das wohl mehr oder weniger als eine Minute ist, die ich noch hinter ihm liege? Schnell konnte ich mich aber wieder konzentrieren.
Im Ziel war ich schliesslich überhäppi über meinen 5.Rang. Endlich konnte ich den Schwung von der Qualifikation in den Final mitnehmen. Jetzt weiss ich wies geht!