Karten: Weltcup Finnland
 | | Weltcup Finnland (2009): Middle |
Kartenname: Uurmäki
Laufzeit: 36:46
Rang: 31
Link zum Veranstalter:
http://www.noc2009.fiRangliste:
1. Peter Öberg SWE 32.34
2. Thierry Gueorgiou FRA 32.59 +25
3. Valentin Novikov RUS 33.14 +40
4. Topi Anjala FIN 33.47 +1.13
5. Martin Johansson SWE 33.51 +1.17
6. Mattias Millinger SWE 34.34 +2.00
6. Tero Föhr FIN 34.34 +2.00
6. Matthias Merz SUI 34.34 +2.00
...
31. Matthias Müller SUI 36.46 +4.12
Kommentar:
Der Einstieg war sehr einfach. Bereits der erste Posten war ein Fernsehposten und deshalb an einem Ort, wos schöne Bilder gibt und nicht wos schwierig ist. Zu zwei und drei war das dann schon anders. Zwar lockte die gute Belaufbarkeit zum schnellen Rennen, es war aber recht schwierig, nie den Faden zu verlieren. Zu Posten drei machte ich dann auch einen kleinen Richtungsfehler.
Weg von 3 lief ich dann gerade nochmal falsch weg und kam auf die Strasse. Durch den Sumpf kam ich gut, einzig vor dem Posten war ich etwas zu weit rechts. Hier wurde ich bereits von Topi Anjala eingeholt, der eine Minute hinter mir gestartet war. Diese Minute entspricht auch etwa den Fehlern zu 3 und 4.
Der Schmetterling war technisch viel anspruchsvoller als der Startteil, ich kam aber gut zurecht. Nur zu meinem achten Posten war ich einen Moment unkonzentriert und lief zu weit auf den Hügel.
Auf der Route zu 13 hätte ich etwas direkter laufen können anstatt links aus dem Grün raus direkt über die gelben Hügel im Grün. Dies tat Tero Föhr, der mich dort ein- und überholte. Zu 14 las ich dann mal überhaupt keine Karte, sondern versuchte, den Speed von Föhr zu übernehmen, was mir sehr schwer fiel.
Nach dem Überlauf den Hügel hinauf, gelang es mir, die Lücke wieder zu schliessen. Und dank der besseren Route zu 16 (Föhr lief mehr links um den Hügel) konnte ich die Führung wieder übernehmen. 17 und 18 waren kein Problem. Zu 19 war ich dann einen Moment nicht vorbereitet und Föhr übernahm wieder die Führung. Die Route über die Hügel war aber viel lansamer als etwas links vom Strich im Tal.
Ab 19 konnte ich schliesslich nur noch minimal hinterher kontrollieren und versuchen, den Speed von Föhr mitzugehen. Deshalb konnte ich auch den kleinen Fehler bei 20 nicht vermeiden.
Alles in allem war dieser Middle ein solides Rennen, mit dem ich recht zufrieden bin. Ich bin mir sicher, dass ich technisch einfach noch ein bisschen zu umständlich gelaufen bin, etwas zu viel über die Hügel, etwas mit zu viel Sicherheit. Dies könnte ich mit längerer Vorbereitung sicher noch verbessern. Dazu kamen knapp 2min Fehler, aufgeteilt auf viele Posten. So erklärt sich der grosse Abstand zum Sieger.