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Karten: Weltcupfinal Schweiz

  Weltcupfinal Schweiz (2008): Sprint
Kartenname: Irchelpark
Laufzeit: 14:58
Rang: 5
Link zum Veranstalter: http://www.postfinancesprint.ch

Rangliste:
 1. Daniel Hubmann     SUI    14:11
 2. Matthias Merz      SUI    14:24
 3. Thierry Gueorgiou  FRA    14:51
 4. Marc Lauenstein    SUI    14:52
 5. Matthias Müller    SUI    14:58
 6. Jan Prochazka      CZE    14:59


Kommentar:
Wie gestern in der Mitteldistanz lief ich auch heute wieder eine extrem langsame Zeit zum ersten Posten. Ich wählte bewusst ein langsames Tempo, weil die vielen Zuschauer mich zusätzlich nervös machten und ich unbedingt genug Zeit haben wollte, auf die Karte zu kommen und von Beginn weg gleich die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Für mich war sofort klar, dass ich zu 2 rechts herum laufen will, weil ich nicht richtig sah, was mich links herum erwartete. 3, 4, 5 waren kein Problem.

Zu 6 entschied ich mich für rechts herum, weil ich das Gefühl hatte, links herum zu viel Steigung zu machen. Ich hatte Geduld und wartete recht lange mit dem Durchqueren des Waldstückes um so dem Grün etwas auszuweichen.

Die physisch exrtem anspruchsvollen Teilstrecken mit saftigen Steigungsmetern bis zu 8 liessen mein Gehirn etwas ins Hintertreffen kommen. So studierte ich eine halbe Ewigkeit an der Entscheidung herum, ob ich acht von oben oder frech von unten, so wie ichs schliesslich gemacht habe, anlaufen soll. Gleichzeitig war ich dann überhaupt nicht auf 9 vorbereitet.

Ich lief einfach nach Gefühl weg, wusste aber gleichzeitig schon, dass das wahrscheinlich nicht gutgehen würde (um anzuhalten und nochmal auf die Karte zu schauen konnte ich mich aber nicht überzeugen :) So erwartete ich den Fehler schon ein bisschen und wusste sofort, dass ich auf dem Weg zu weit links war und wie ich zu reagieren hatte. 10s Zeitverlust.

Danach gings gut weiter, ich wurde durch den Überlauf in Richtung Kartenwechsel geschriehen. Zu 14 wähle ich die sichere Route rund ums Grün, weil ich auf keinen Fall stecken bleiben wollte, das stellte sich als etwas zu passiv heraus, denn gerade hindurch wärs durchaus gegangen.

Nach dem Kartenwechsel gings durch Tunnels und Treppen einige Stockwerke höher, für einen Moment hatte ich richtig die Orientierung verloren, konnte mich aber schnell wieder zurechtfinden.

Bei 19 war ich dann ein zweites Mal nicht ganz bei der Sache. Anstatt auf dem Srich lief ich zu passiv auf dem Weg nach rechts und verzog den Posten dann im Postenraum, ich dachte, ich brauche eine Mulde, nicht eine Nase. Beim Weglaufen investierte ich duchs Gebüsch gleich nochmal ein paar Sekunden.

Der Schlussteil gelang mir wieder einwandfrei. Mit dem zweiten 5.Rang an diesem Wochenende gelang mir ein herrvorragender Saisonendspurt.
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