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Karten: Nordische Offene Meisterschaften Dänemark

  Nordische Offene Meisterschaften Dänemark (2007): Middle
Kartenname: Paradisbakkerne
Laufzeit: 32:46
Rang: 7
Link zum Veranstalter: http://www.noc2007.dk

Rangliste:
1  Jarkko Huovila        FIN   31:02 
2  David Andersson       SWE   31:50 
3  Mats Haldin           FIN   32:12 
4  Carl Waaler Kaas      NOR   32:15 
5  Peter Öberg           SWE   32:27 
6  Holger Hott Johansen  NOR   32:32 
7  Matthias Müller       SUI   32:46 

Kommentar:
Die Mitteldistanzbahn war sehr abwechslungsreich. Grob kann das Rennen in drei Abschnitte mit völlig unterschiedlichem Charakter gegliedert werden. Die ersten sieben Posten zum Teil im Heidegebiet, sehr fein und mit vielen Richtungswechseln. Dann bis zum Überlauf, wo man es krachen lassen musste. Zum Schluss einige steile Posten in einem Waldabschnitt, wo die Sicht nicht immer gut war.

Ich startete recht vorsichtig, weil ich in letzter Zeit oftmal zu schnell gestartet war. Zu zwei war ich einen Moment lang unsicher, ich erwartete den Posten viel früher und zitterte deshalb in den Postenraum. Bis zu sieben hatte ich aber dann keine Probleme mehr.

Zu 8 verstand ich die Karte nicht richtig. Ich dachte, dass der Posten in einem grossen Graben am Gegenhang steht. In Wiklichkeit waren das aber zwei Gräben mit einem kleinen Hügel in der Mitte und der Posten stand im Zweiten. Ich suchte einen Moment lang im ersten der beiden Sumpfstreifen, bis ich checkte, dass ich noch einen Hügel weiter musste.

Die Routenwahl zu 11 entschied ich links herum. Mir erschien der Posten so viel einfacher und den Grünstreifen direkt nach 10 konnte ich so auch leicht umgehen. Wie sich nachher herausstellte war die Strichroute zwar etwas schnell, jedoch die Gefahr auch viel grösser, dass man den Posten suchte.

12-13 hatte ich ein kurzes Blackout. Wieder suchte ich die Umlaufroute und lief darum fast rückwärts vom Posten weg auf den kleinen Weg. Dies zahlte sich überhaupt nicht aus, viel besser war der direkte weg um dann etwas von rechts den Posten anzulaufen.

Am Überlauf lief ich bewusst nicht full speed, denn der Rest der Bahn sah physisch sehr anspruchsvoll aus. Zudem wollte ich nicht völlig blau nach der Zuschauerpassage in den Hang hinunter stechen. Trotzdem unterschätzte ich 15. Ich dachte, der stehe viel weiter im Hang oben und wählte deshalb auch die Hangvariante. Viel einfacher und sicherer wäre es gewesen, möglichst bald an die Mauer hinunter zu laufen und den Posten dann von unten zu attakieren. Dieser Ausflug kostete mich 30 Sekunden.

Vor 16 hatte ich ziemlich Respekt, deshalb versuchte ich die Strecke in einfach Teile zu zerstückeln, so nahm ich die Wiese und Posten 19 als Checkpoints und fand 16 ohne Probleme.

Zu 19 war ich dann etwas unsauber und stand plötzlich vor dem Zweiergrün. Ich sagte mir: auf die Zähne beissen und durch, chratz, chratz, chratz....

Zum Schluss wars nach einem sehr guten Lauf der 7.Platz.
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