Karten: Weltcupfinal Frankreich
 | | Weltcupfinal Frankreich (2006): Relay |
Kartenname: Montlosier
Laufzeit: 2:14:48
Rang: 2
Link zum Veranstalter:
http://www.wcup2006.frRangliste:
1 FINLAND FIN 2:09:33
Jani LAKANEN
Pasi IKONEN
Jarkko HUOVILA
2 SWITZERLAND SUI 2:12:48
Fabian HERTNER
Daniel HUBMANN
Mattias MUELLER
3 SWEDEN SWE-2 2:14:03
Johan MODIG
Emil WINGSTEDT
Peter ÖBERG
4 NORWAY NOR 2:16:34
?ystein KVAAL ?STERB?
Carl WAALER KAAS
Holger HOTT JOHANSEN
5 NORWAY NOR-2 2:17:14
Stig ALVESTAD
Anders NORDBERG
Audun WELTZIEN
6 GREAT BRITAIN GBR 2:17:22
Graham GRISTWOOD
David BRICKHILL-JONES
Jon DUNCAN Kommentar:
Schweiz 1, Schlussstrecke. Für mich das erste Mal. Da die zwei vor mir (Fäbu und Dani) einen sehr guten Job gemacht hatten, konnte ich als erster starten. Ich war recht angespannt, wollte mir aber unbedingt genug Zeit nehmen, auf die Karte zu kommen. Dies gelang mir aber überhaupt nicht. Schon den ersten Posten suchte ich über 3 Minuten. Ich kärtelte mich schön durch, bis ich kurz vor dem Posten nach einer Unsicherheit einen Parallelfehler machte und den falschen Hügel abgraste. Nachdem ich dann meilenweit dem Hügel entlang gelaufen war, sagte ich mir, dass etwas nicht stimmen konnte und fing mich auf.
Zu drei verlor ich erneut den Faden, ich konnte mich dank der guten Richtungskontrolle an einem Gabelungsposten auffangen und so den Zeitverlust im Rahmen halten.
Mit etwas angekratztem Selbstvertrauen lief ich auch den sechsten Posten an. Ich wollte auf Nummer Sicher gehen um via Mauer möglichst nah an den Posten zu kommen. Dummerweise war die Mauer etwas undeutlich und ich in diesem Moment zu wenig flexibel und schiffte am Posten vorbei.
Danach sagte ich mir, dass es so sicher nicht weitergehen konnte, die im Ziel würden mir den Kopf abreissen. Ich fand zurück zur Sicherheit und lief ab dort ein sehr gutes Rennen. Am Überlauf hörte ich, dass ich trotz meinen Suchaktionen immer noch auf Rang zwei lag, jedoch nur 1.5Minuten vor dem Verfolgertram mit Thierry. Ich wurde dementsprechend nervös und wusste, dass ich mir jetzt gar nichts mehr erlauben darf. Supersicher lief ich die Schlussrunde, blieb stehen wenn nötig, schaute auf den Kompass, horchte ob vielleicht schon jemand kommt und so weiter?
Ich rettete den zweiten Rang ins Ziel und kam nochmal mit einem blauen Auge davon. Ich wusste jedoch nicht so recht, ob ich mich jetzt über den zweiten Rang freuen (natürlich ist das grossartig, zweiter!) oder eher über meinen chaotischen Lauf ärgern soll!?