Karten: Weltcupfinal Frankreich
 | | Weltcupfinal Frankreich (2006): Long |
Kartenname: Vulcania
Laufzeit: 1:50:27
Rang: 21
Link zum Veranstalter:
http://www.wcup2006.frRangliste:
1 Thierry GUEORGIOU FRA 1:32:13
2 Valentin NOVIKOV RUS 1:36:03
3 Jani LAKANEN FIN 1:38:09
4 Holger HOTT JOHANSEN NOR 1:38:53
5 Jarkko HUOVILA FIN 1:39:06
6 Michal SMOLA CZE 1:43:02
...
21 Mattias MUELLER SUI 1:50:27
Kommentar:
So richtig technisch wurde es über die Langdistanz. Der Ausläufer eines Lavastroms bot feine Hügelformationen mit recht dichtem Bewuchs. Mit meinem Lauf bin ich nicht recht zufrieden, zu viele und zu grosse Fehler habe ich gemacht.
Posten 1
Schnell habe ich mich für die Umlaufroute rechts herum entschieden. Eigentlich eine gute Idee, die den Posten einfach macht und einen schonenden Einstieg in den Wettkampf erlaubt. Am Attakpoint war ich jedoch nicht genau genug, nahm mir nicht die nötige Zeit und lief einfach nach Gefühl rein: ich landete auf dem falschen Hügel. Die ersten zwei Minuten waren schon verloren.
Posten 5
Nachdem ich bis zu diesem Zeitpunkt mit dem Umlaufen gut gefahren war, wollte ich auch zu 5 an diesem Konzept festhalten. Bereits auf der Route fand ich aber den Einstieg auf einen kleinen Pfad nicht und kletterte eine Zeit lang durch Senken und liess einige Zeit liegen. Den Posten selber suchte ich dann auch noch mal einen Moment. Kurz bevor ich dachte, dass ich verloren bin und weit raus muss um mich aufzufangen, schaffte ich doch noch, mich im Postenraum zurecht zu finden.
Kaum war ich vom Posten weggelaufen, hörte ich ein Tram hinter mir. Als ich zurück sah, meinte ich Thierry gesehen zu haben (er war acht Minuten hinter mir gestartet!!). Am besten wäre ich dieser Stelle zu ihm gespurtet und hätte nicht mehr von seiner Seite weichen sollen, so wie es einige Andere gemacht hatten. Stattdessen lief ich meine eigene Route weiter und wurde auf dem Weg zu sechs irgendwo ungesehen überholt. Schade?
Posten 22
Nachdem ich bei 19 François Gonon eingeholt hatte, wurde ich zwei Posten später ein bisschen zu passiv und liess mich von seinem Kompass über die Ebene in Richtung 22 führen. Vom Schiff aus hatte ich das Gefühl, dass die Richtung gut stimmte und er alles im Griff habe. Ich selber wusste nicht genau wo wir sind. Als François dann auf einmal stehen blieb und nicht mehr zu wissen schien, wohins weitergeht, war natürlich auch ich aufgeschmissen. Ich drehte einige Minuten im Kreis, bis ich mich schliesslich südöstlich vom Posten am Kahlschlag auffangen konnte.