Karten: Weltcupfinal Frankreich
 | | Weltcupfinal Frankreich (2006): Sprint |
Kartenname: Chateau de Theix
Laufzeit: 17:09,7
Rang: 5
Link zum Veranstalter:
http://www.wcup2006.frRangliste:
1 GUEORGIOU Thierry FRA 16:03,8
2 HUBMANN Daniel SUI 16:12,7
3 HUOVILA Jarkko FIN 16:43,9
4 ANDERSSON David SWE 16:55,8
5 MUELLER Mattias SUI 17:09,7
6 HERTNER Fabian SUI 17:11,4
Kommentar:
Der Sprint im Chateau Theix war wohl einer der O-technisch schwierigsten Sprints, den ich je gelaufen bin. Trotzdem konnte man fast immer an seinem Limit laufen, musste einfach umso konzentrierter sein.
Während den ersten zwei Posten war ich überrascht von der Schwierigkeit der Posten. Ich hatte jedoch keine Mühe und kam schnell ins Rennen. Meine etwas freche Route zu zwei durchs Grüne reichte sogar zu einer Bestzeit.
Zu 3 gibt?s zwei Möglichkeiten, oben oder unten. Man muss checken, dass man dies bereits bei 2 entschieden haben muss. Oben war deutlich schneller.
Auf der Schleife im Ferienpark (3?9) hatte ich meine grössten Probleme. Vier-fünf wählte ich die etwas langsamere Route links, verpasste dort den Weg und überlief schliesslich den Posten auch noch, denn die Lichtung auf dem Weg sah der mit dem Posten zum verwechseln ähnlich. Bei 7-8 hatte ich Respekt vor dem Grün auf der Direktroute, deshalb wählte ich (zwar etwas spät) die Route oben rum. Die schnelle Variante unten rum hab ich gar nicht gesehen.
Die Posten bergab (10..14) waren dann nicht mehr so schwierig, man musste einfach genau auf die Richtung achten. Kurz vor dem Überlauf sah ich dann den vor mir gestarteten Nilsson vor mir, vom Tempo her konnte ich bis hinauf zu Posten 18 von ihm profitieren. Dort war ich dann aber etwas übermütig und kam ins Grüne.
Die letzten Posten in den Steinen waren nochmal richtig schwierig, der Einstieg gelang mir trotz Vorsicht nicht richtig gut, danach gings aber flott vorwärts. Posten 23 war nochmal ein Funkposten, von dort hörte ich auch schon den Speaker im Ziel und wusste, dass ich gut dran bin. Etwas komisch war jedoch, dass ich ein paar Sekunden, bevor ich stempelte hörte, dass die Zeit von David Andersson abgelaufen sei. Am Überlauf war ich mit ihm noch gleich auf, hab die Zeit aber auf der Schlussrunde verloren. Trotzdem nahm ich zum zweitletzten nochmal recht viel Risiko in kauf, drückte auf die Tube und fand den Posten ohne Probleme.
Am Schluss reichte es zum 5.Platz, ganz knapp vor einer ganzen Gruppe von Läufern. Natürlich war ich glücklich über den Diplomrang, jedoch auch etwas überrascht, da ich doch recht viele kleine Fehler gemacht hatte.