Als willkommene Abwechslung zum eiskalten und allzu weissen Winter in Skandinavien verbrachte ich die letzten zwei Wochen zusammen mit Karin auf Gran Canria. Wir fanden viel Sonne, heftige Regenfälle und ich entdeckte die Lust am Rennvelofahren.Da ich immer noch lädiert im Knie in dieses TL anreiste, stach in bereits am ersten Tag in einen Veloshop, mietete mir ein Rennrad und kaufte (endlich, endlich) ein paar schnelle Veloschuhe. Ich stellte mich auf viel Velofahren und wenig Rennen ein, was sich im Nachhinein als eine gute Taktik erwies.

Bilck von meinem Lieblingsberg, dem Altavista
Auf dem Velo konnte ich sehr gut und praktisch schmerzfrei trainieren, beim Laufen hingegen konnte ich lange keine Besserung feststellen. Ich wagte mich zwar einige Male kurz in die Laufschuhe, war dann im Nachhinein aber meistens nur enttäuscht, weil es nicht ganz so lief wie ich wollte. So absolvierte ich die Trainings auf dem Velo, wandernd und im (schwimmen) oder am Wasser (Krafttraining). Erst gegen Ende unseres Aufenthalts konnte ich wieder mehr ans laufen denken und auch zwei OL Trainings absolvieren (dazu aber mehr ein anderes Mal).

Karin, fast nass...
Uns wurde es aber auch neben dem vielen Training überhaupt nicht langweilig, denn parallel zu den echten Olymischen Spielen hatten wir unsere eigene kleine Olympiade am laufen. Sprint-Schwimmen, Billard, Wer-errät-das-Podium-beim-Skifahren, Minigolf, Sprint-OL, Sangriatrinken, Glaceessen, Wellenreiten und so weiter waren die Disziplinen. Wer gewonnen hat wird wohl nie auskommen, da das Rechnungsbüro leider nicht sehr disziplinert war.